soundcheck 73

soundcheck 73
Freitag, 23. November 2018 | 20 Uhr 
Konzertsaal des Instituts für Musik 

 

Wissen Sie noch, wer ich bin?
Die Kasseler Musikmäzenin Emmy Rubensohn

Ernst KrenekTwo sacred songs op. 112 & 
Potpourri aus der Oper „Jonny spielt auf” op. 45, Arr. für Klavier von Jenö Takács

Anna Nesyba — Sopran
Hellmuth Vivell — Klavier

Mit einem Essay von Prof. Dr. Matthias Henke
Sie lebte in Leipzig, Kassel, Shanghai und New York. Aber wo sie auch wirkte, setzte sie sich für Musikerinnen und Musiker ein. In ihrem Kasseler Wohnhaus komponierte Ernst Krenek Jonny spielt auf, die erfolgreichste Oper der Zwischenkriegszeit. Auch im Exil in Shanghai, wohin sie sich 1940 retten konnte, beteiligte sie sich am Musikleben, schloss Freundschaften mit Musikern wie dem Geiger Ferdinand Adler. Nach dem Zweiten Weltkrieg fand sie in New York neue Freunde: sei es Dimitri Mitropoulos, den Chefdirigenten der New Yorker Philharmoniker, oder die legendäre Alma Mahler-Werfel.
Matthias Henke zeichnet erstmals ein Porträt dieser faszinierenden Frau, der Musik ein Überlebensmittel war - ein Bild, gerahmt von der Musik Ernst Kreneks, ihres künstlerischen Leitsterns.

©Jüdisches Museum Berlin, Schenkung von Fortunatus Schnyder-Rubensohn