soundcheck 49

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19. Januar 2013

 

Das geheime Tagebuch
Die musikalischen Zeitgenossen des Samuel Pepys

Werke von Alfonso Ferrabosco II, Thomas Ford, Tobias Hume und Matthew Locke

 

Musicke&Mirth
Jane Achtman – Viola da Gamba
Irene Klein – Viola da Gamba

 

Klaus Beyer liest aus den Tagebüchern des Samuel Pepys
Früh aufgestanden und recht lange auf der Gambe Stücke aus dem Liederbuch gespielt. Dann ins Amt.
Welches Liederbuch? Was für Stücke? Welche Musik spielt Samuel Pepys, von dessen Leben wir dank seiner akribischen Tagebuchaufzeichnungen so viel wissen? Vielleicht ja eine seiner eigenen Kompositionen, die er unter Anleitung seines Lehrers Birchensha fabrizierte, ehe er sich mit diesem über- und ihn hinauswarf. Vielleicht aber auch anderes: das London des 17. Jahrhunderts ist ein überwältigender Klangraum, ein vielstimmiger soundscape und ein Reservoir von im Wortsinne unerhörter Musik. Einiges davon präsentiert das Konzert: Stücke für zwei Viole da gamba bzw. Lyra Viols (eine englische Besonderheit) verbinden sich mit Auszügen aus den Pepys’schen Tagebüchern zu einem ganz besonderen Abend.
– „And so to bed.